Fluchttreppen aus Stahl für Gebäude
- Treppen als unser Kerngeschäft
Fluchttreppen aus Stahl – sicher geplant und individuell gefertigt
Fluchttreppen für den zweiten Rettungsweg
Fluchttreppen sind ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsplanung eines Gebäudes. Sie ermöglichen im Brand- oder Notfall die sichere Evakuierung von Personen und können – abhängig vom jeweiligen Gebäudekonzept – Bestandteil eines zweiten Rettungswegs sein.
Für Architekten und Planer bedeutet die Planung einer Fluchttreppe deshalb mehr als die Konstruktion einer Treppenanlage. Treppenlauf, Laufbreite, Steigungsverhältnis, Podeste, Geländer, Handläufe, Zugänge, Austritte und die Einbindung in das Rettungswegkonzept müssen aufeinander abgestimmt werden.
Köchling plant und fertigt individuelle Fluchttreppen aus Stahl für Gewerbe- und Industriegebäude, öffentliche Gebäude sowie weitere Bauvorhaben. Von der Aufnahme der baulichen Situation über die Konstruktion und Fertigung bis zur Montage begleiten wir das Projekt.
Für Architekten und Bauunternehmen bedeutet das: ein Ansprechpartner für die technische Umsetzung der Fluchttreppe – abgestimmt auf das jeweilige Bauvorhaben.
Fluchttreppen müssen mehr leisten als nur einen Höhenunterschied zu überwinden
Im Alltag wird eine Außentreppe häufig als reine Erschließung betrachtet. Bei einer Fluchttreppe steht jedoch ein anderer Aspekt im Vordergrund: Im Gefahrenfall muss sie als Teil des Rettungswegs sicher und zuverlässig nutzbar sein.
Gerade bei gewerblichen und industriellen Gebäuden können hohe Personenbelegungen, mehrere Geschosse, besondere Nutzungen oder bauliche Gegebenheiten erhöhte Anforderungen an die Planung stellen.
Eine Fluchttreppe muss deshalb bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt werden.
Dabei spielen unter anderem folgende Punkte eine Rolle:
- erforderliche Treppenlaufbreite
- Steigung und Auftritt
- Podeste und Bewegungsflächen
- sichere Zugänge zur Treppe
- Geländer und Handläufe
- Absturzsicherung
- Treppenführung und Austritt
- Material und Oberflächen
- Korrosionsschutz
- konstruktive Anbindung an das Gebäude
- Montage- und Zugänglichkeitssituation
- Anforderungen aus dem Rettungswegkonzept
Die konkrete Ausführung richtet sich immer nach dem jeweiligen Gebäude, seiner Nutzung und den für das Bauvorhaben geltenden bauordnungsrechtlichen Anforderungen.
Planung nach den relevanten Regelwerken
Bei der Planung und Ausführung von Fluchttreppen sind verschiedene Regelwerke und bauordnungsrechtliche Vorgaben zu berücksichtigen.
Eine wichtige Grundlage für Gebäudetreppen ist die DIN 18065 „Gebäudetreppen – Begriffe, Messregeln, Hauptmaße“. Die aktuell bei DIN Media geführte Ausgabe ist DIN 18065:2020-08. Sie behandelt unter anderem Begriffe, Messregeln, Hauptmaße und Toleranzen von Treppen im Bauwesen.
Für Fluchtwege in Arbeitsstätten ist außerdem die ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge“ relevant. Sie enthält unter anderem Anforderungen an Fluchtwege sowie an Treppen in Treppenräumen und Außentreppen.
Bei Stahltragwerken ist darüber hinaus die DIN EN 1090-2 für die technische Ausführung von Stahltragwerken relevant. Die aktuell geführte Ausgabe ist DIN EN 1090-2:2024-09.
Je nach Bauvorhaben kommen weitere Regelwerke hinzu. Dazu gehören insbesondere:
- die jeweilige Landesbauordnung
- eingeführte Technische Baubestimmungen
- Anforderungen aus dem jeweiligen Brandschutz- und Rettungswegkonzept
- ggf. Sonderbauverordnungen
- weitere projektbezogene Normen und technische Regeln
Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen enthält beispielsweise auch Regelungen zur Anwendung der DIN 18065 und macht deutlich, dass die bauaufsichtliche Einführung und konkrete Anwendung von den jeweiligen bauordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen abhängen kann.
Wichtig: Welche Anforderungen im konkreten Fall gelten, hängt vom Gebäude, der Nutzung, Gebäudeklasse und den landesrechtlichen Vorgaben ab. Die konkrete bauordnungsrechtliche und brandschutztechnische Planung ist daher projektbezogen zu prüfen.
Spindeltreppen
Fluchttreppe oder Spindeltreppe?
Je nach Gebäude und verfügbarer Fläche kann auch eine Spindeltreppe eine interessante Lösung darstellen.
Insbesondere bei beengten Platzverhältnissen kann eine kompakte Treppenform Vorteile bieten. Ob eine Spindeltreppe für ein konkretes Rettungswegkonzept geeignet ist, muss jedoch anhand der jeweiligen baulichen und bauordnungsrechtlichen Anforderungen geprüft werden.
Aussentreppen
